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	<title>Praxis für Systemische Therapie und Elterncoaching</title>
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	<description>Martina Wendinger</description>
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	<title>Praxis für Systemische Therapie und Elterncoaching</title>
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		<title>Wenn die Liebe fremdgeht – Wie systemische Paartherapie hilft, Vertrauen und Nähe neu aufzubauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung retten]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Paartherapie bei Seitensprung]]></category>
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					<description><![CDATA[Fremdgehen verletzt tief. Systemische Paartherapie kann helfen, Untreue zu verstehen, Vertrauen zu heilen und die Liebe neu zu entdecken. Wenn die Liebe fremdgeht – der Schmerz des Vertrauensbruchs Fremdgehen gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die eine Beziehung erschüttern können.Ein Moment, ein Geheimnis, eine Nachricht – und plötzlich steht die Welt still.Vertrauen, das über Jahre gewachsen [&#8230;]]]></description>
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<p><br>Fremdgehen verletzt tief. Systemische Paartherapie kann helfen, Untreue zu verstehen, Vertrauen zu heilen und die Liebe neu zu entdecken.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Wenn die Liebe fremdgeht – der Schmerz des Vertrauensbruchs</strong></p>



<p>Fremdgehen gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die eine Beziehung erschüttern können.<br>Ein Moment, ein Geheimnis, eine Nachricht – und plötzlich steht die Welt still.<br>Vertrauen, das über Jahre gewachsen ist, scheint in Sekunden zu zerbrechen.</p>



<p>Für viele Betroffene ist ein Seitensprung nicht nur ein körperlicher, sondern vor allem ein <strong>emotionaler Verrat</strong>.<br>Es tauchen Fragen auf wie:<br><em>„War alles eine Lüge?“</em> – <em>„Warum hat er oder sie das getan?“</em> – <em>„Kann ich jemals wieder vertrauen?“</em></p>



<p>Die Wucht dieser Gefühle ist enorm. Doch so zerstörerisch Untreue auch wirken kann – sie markiert nicht immer das Ende einer Beziehung.<br>Manchmal ist sie der schmerzhafte Anfang eines <strong>ehrlicheren Dialogs</strong>, der lange überfällig war.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Warum Menschen fremdgehen – was dahintersteckt</strong></p>



<p>Fremdgehen entsteht selten aus dem Nichts.<br>Hinter einer Untreue stehen oftmals <strong>unerfüllte Bedürfnisse</strong>, <strong>fehlende Kommunikation</strong> oder ein Gefühl von <strong>Entfremdung</strong>.</p>



<p><strong>Unerfüllte Bedürfnisse und fehlende Nähe</strong></p>



<p>Viele Menschen beschreiben, dass sie sich in ihrer Beziehung nicht mehr gesehen oder verstanden fühlen.<br>Alltag, Stress, Routine – Nähe und Zärtlichkeit treten in den Hintergrund.<br>Ein vertrautes Gespräch mit jemand anderem kann dann plötzlich zu viel Nähe erzeugen – und Grenzen verschwimmen.</p>



<p><strong>Die Suche nach Bestätigung oder Lebendigkeit</strong></p>



<p>Manche Menschen suchen im Fremdgehen nicht eine andere Person, sondern ein vermisstes Gefühl:<br>es geht darum, gesehen zu werden, sich begehrt fühlen und wieder zu spüren, dass man lebt.<br>Systemisch betrachtet ist Fremdgehen <strong>kein Zufall</strong>, sondern Ausdruck eines Ungleichgewichts im Beziehungssystem – ein <strong>Signal</strong>, dass etwas in Bewegung geraten ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Systemische Paartherapie – ein neuer Blick auf Untreue</strong></p>



<p>In der <strong>systemischen Paartherapie</strong> geht es nicht darum, Schuldige zu finden, sondern Zusammenhänge zu verstehen.<br>Die Beziehung wird als ein <strong>lebendiges System</strong> betrachtet, in dem beide Partner miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.</p>



<p>Wenn einer fremdgeht, stellt sich meist unmittelbar die Frage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was hat in unserer Beziehung gefehlt?</li>



<li>Welche unausgesprochenen Erwartungen, Verletzungen oder Muster wirken hier?</li>



<li>Und wie können wir diese gemeinsam verändern?</li>
</ul>



<p>Die systemische Haltung ist dabei <strong>lösungsorientiert und wertschätzend</strong>.<br>Es geht nicht um Verurteilung, sondern um Verstehen – und darum, wie aus Krise <strong>neue Klarheit und Nähe</strong> entstehen können.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Wie systemische Paartherapie nach dem Fremdgehen hilft</strong></p>



<p>Nach einem Seitensprung herrschen Chaos, Wut, Verzweiflung und meist tiefe Verletzung.<br>In der Therapie entsteht ein sicherer Raum, in dem beide Partner ihre Perspektive mitteilen dürfen – ohne Bewertung, aber mit ehrlichem Interesse füreinander.</p>



<p><strong>Emotionen benennen und aushalten lernen</strong></p>



<p>Der erste Schritt ist, <strong>den Schmerz auszusprechen</strong>.<br>Nur wenn Wut, Trauer und Enttäuschung Platz bekommen, kann Heilung beginnen.<br>In der Systemischen Therapie wird das Paar in diesem Prozess begleitet, damit er nicht in Vorwürfen endet, sondern zu einem echten Dialog führt.</p>



<p><strong>Vertrauen Schritt für Schritt wieder aufbauen</strong></p>



<p>Vertrauen lässt sich nicht erzwingen – aber es kann wachsen, wenn Offenheit und Transparenz entstehen.<br>In der systemischen Paartherapie lernen Paare, <strong>ehrlich über Bedürfnisse und Grenzen zu sprechen</strong>, Verantwortung zu übernehmen und neue Vereinbarungen zu treffen.</p>



<p><strong>Grenzen und Bedürfnisse neu definieren</strong></p>



<p>Viele Beziehungen verändern sich durch diese Arbeit tiefgreifend.<br>Es geht darum, <strong>alte Muster loszulassen</strong> und neue Formen von Nähe, Respekt und Intimität zu entwickeln und eine gemeinsame Sprache wieder zu entdecken.<br>Nicht selten entsteht daraus eine <strong>stärkere, bewusstere Verbindung</strong> als zuvor.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Wenn aus der Krise eine Chance wird</strong></p>



<p>Fremdgehen bedeutet Schmerz, aber auch Bewegung.<br>Viele Paare berichten, dass der Seitensprung sie gezwungen hat, Themen anzusprechen, die lange verdrängt wurden.<br>Mit der richtigen Begleitung kann diese Krise zur <strong>Wachstumschance</strong> werden.</p>



<p>In der systemischen Arbeit geht es nicht darum, die Vergangenheit zu löschen, sondern <strong>aus ihr zu lernen</strong>.<br>Beide Partner dürfen neue Wege finden – sei es gemeinsam oder getrennt.<br>Wichtig ist, dass die Entscheidung <strong>bewusst, ehrlich und selbstverantwortlich</strong> getroffen wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Fazit – Liebe braucht Mut, auch nach dem Fremdgehen</strong></p>



<p>Fremdgehen ist kein leichter Weg, und Heilung braucht Zeit. Es muss kein Ende bedeuten, sondern kann auch ein Wendepunkt in der Beziehung sein.<br>Wer bereit ist, hinzuschauen, kann in dieser Erfahrung mehr finden als nur Schmerz, nämlich<br>die Möglichkeit, sich selbst und den anderen neu kennenzulernen.</p>



<p>Die <strong>systemische Paartherapie</strong> bietet den Raum, um Verletzungen zu verstehen, Vertrauen zu heilen und Beziehung neu zu gestalten.<br>Denn manchmal bedeutet Liebe nicht, perfekt zu sein – sondern <strong>mutig genug, neu anzufangen.</strong></p>



<p>So kann aus der Krise eine Chance werden – für eine <strong>authentischere, bewusstere und lebendigere Liebe</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><em>Möchten Sie als Paar wieder zueinander finden?</em><br>In meiner <strong>systemischen Paartherapie</strong> begleite ich Sie dabei, Vertrauen Schritt für Schritt neu aufzubauen und Ihre Beziehung mit Achtsamkeit zu gestalten.<br>Jetzt Kontakt aufnehmen</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Vorsätze fürs neue Jahr: Mit systemischem Blick zu nachhaltiger Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten ändern]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Stress reduzieren]]></category>
		<category><![CDATA[Systemische Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Systemisches coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsätze neues Jahr Systemische Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele setzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Jahreswechsel ist für viele Menschen der Moment des Innehaltens und er lädt dazu ein, Bilanz zu ziehen und sich neu auszurichten. Zwischen den freien Tagen, der Ruhe und dem Blick auf das kommende Jahr entsteht ein natürlicher Raum, um Gewohnheiten zu überdenken und neue Vorhaben zu formulieren. Doch während der Motivation zu Jahresbeginn hoch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Jahreswechsel ist für viele Menschen der Moment des Innehaltens und er lädt dazu ein, Bilanz zu ziehen und sich neu auszurichten. Zwischen den freien Tagen, der Ruhe und dem Blick auf das kommende Jahr entsteht ein natürlicher Raum, um Gewohnheiten zu überdenken und neue Vorhaben zu formulieren. Doch während der Motivation zu Jahresbeginn hoch ist, zeigt die Erfahrung: Viele Vorsätze verlieren bereits nach wenigen Wochen an Kraft.<br>Die systemische Therapie bietet hilfreiche Denk- und Handlungsansätze, die Vorsätze nicht nur realistischer, sondern auch nachhaltiger machen. Sie erweitert die klassische Zielsetzung um die Frage nach den Zusammenhängen, in denen wir leben und nach den Mustern, die unser Verhalten formen. So wird aus einem Vorsatz nicht nur ein „Projekt“, sondern ein bewusster Schritt hin zu mehr stimmiger Selbstgestaltung.</p>



<p><strong>Warum wir Vorsätze fassen und weshalb die systemische Sicht hilft</strong></p>



<p>Aus systemischer Perspektive befinden wir uns immer in Beziehungs- und Handlungssystemen wie unsere Familie, die Arbeit, unser Freundeskreis, aber auch gesellschaftliche Erwartungen. Vorsätze entstehen selten isoliert. Sie sind häufig Reaktionen auf unser Umfeld oder Signale unseres Systems. Ob wir „mehr Sport treiben“, „gesünder essen“ oder „Stress reduzieren“ möchten – dahinter stehen oft Bedürfnisse, die tiefer gehen als die Oberfläche vermuten lässt.</p>



<p>Systemisch betrachtet lohnt sich daher die Frage:</p>



<p><strong>„Welchen Sinn hat dieser Vorsatz in meinem Leben – und in welchem System möchte ich dadurch Bewegung erzeugen?“</strong></p>



<p>Indem wir die Funktion eines Vorsatzes verstehen, gewinnen wir Klarheit darüber, ob er wirklich zu uns passt.</p>



<p><strong>Typische Vorsätze – und ihre systemische Bedeutung</strong></p>



<p>Viele Menschen starten mit ähnlichen Themen ins neue Jahr. Doch hinter jedem Vorsatz liegen individuelle Geschichten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mehr Bewegung</strong> – häufig ein Wunsch nach Selbstfürsorge oder nach einem Ort, der nur mir gehört.</li>



<li><strong>Gesündere Ernährung</strong> – möglicherweise ein Bedürfnis nach mehr Energie, Klarheit und Stabilität im Leben</li>



<li><strong>Weniger Stress</strong> – kann ein Hinweis darauf sein, dass bestimmte Rollen (z. B. beruflich oder familiär) stark im Vordergrund stehen.</li>



<li><strong>Mehr Zeit für Beziehungen</strong> – das Bedürfnis nach Verbindung und Zugehörigkeit.</li>



<li><strong>Ordnung schaffen</strong> – der Wunsch nach Struktur und Kontrolle in Phasen, die sich chaotisch anfühlen.</li>
</ul>



<p>Mit dieser Perspektive rückt der Vorsatz weg von „<em>Ich muss mich verbessern</em>“ hin zu „<em>Ich möchte etwas in meinem System neu ausbalancieren“.</em></p>



<p><strong>Ziele setzen mit der SMART-Methode – ergänzt durch systemische Fragen</strong></p>



<p>Die SMART-Methode (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) bietet eine solide Grundlage, um Vorsätze umsetzbar zu machen.<br>Die systemische Perspektive macht sie nachhaltiger.</p>



<p>Zu jedem Ziel lohnt es, sich ergänzend zu fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>In welchem Kontext entsteht dieses Ziel?</strong></li>



<li><strong>Welche Auswirkungen wird es auf meine Beziehungen haben, wer wird es merken?</strong></li>



<li><strong>Was gewinne ich, wenn ich das Ziel erreich und was könnte ich eventuell verlieren?</strong></li>



<li><strong>Wie wird mein Umfeld auf diese Veränderung reagieren?</strong></li>
</ul>



<p>Diese Fragen erweitern den Blick und verhindern, dass ein gut gemeinter Vorsatz unbewusst Widerstände im eigenen System erzeugt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Systemische Strategien, die beim Dranbleiben helfen</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Kleine Schritte mit großer Wirkung</strong></li>
</ol>



<p>Systemisch gesehen reichen kleine Veränderungen, um eingefahrene Muster zu unterbrechen.<br>Ein kurzer Spaziergang kann der erste Schritt zu einer neuen Routine sein – wichtiger als Perfektion ist Kontinuität.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ressourcen in den Fokus rücken</strong></li>
</ul>



<p>Die Systemische Therapie betont:<br><strong>Der Mensch besitzt bereits Ressourcen – er hat sie nur nicht immer im Blick.</strong><br>Stellen Sie sich die Frage:</p>



<p>„Was hat in der Vergangenheit schon einmal funktioniert?“</p>



<p>Neue Vorsätze bauen erfolgreicher auf schon bestehende Stärken, als auf Defiziten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zirkuläres Denken einüben</strong></li>
</ul>



<p>Veränderung ist selten linear und es hilft anstatt zu sagen: „Ich muss mich ändern“, &nbsp;die Frage: „Was kann ich in meinem Umfeld so gestalten, dass Veränderung leichter wird?“</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rollen bewusst betrachten</strong></li>
</ul>



<p>Wir bewegen uns täglich zwischen unterschiedlichen Rollen, Partner:in, Elternteil, Kolleg:in, Freund:in,…</p>



<p>Systemisch zu reflektieren, welche Rolle zu viel Raum einnimmt und welche zu wenig, macht Vorsätze klarer – und realistischer.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstmitgefühl statt Selbstoptimierung</strong></li>
</ul>



<p>Systemische Arbeit geht davon aus, dass Verhalten immer einen guten Grund hat.<br>Rückschläge sind also keine „Fehler“, sondern Hinweise, dein System neu zu justieren.</p>



<p><strong>Beispiele für inspirierende Vorsätze mit systemischem Twist</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jeden Monat ein kurzes „Check-in“ mit sich selbst: Welche Muster zeigen sich gerade?</li>



<li>Ein bewusster „Offline-Abend“ pro Woche, um Beziehungen und Erholung Raum zu geben.</li>



<li>Ein Dankbarkeitstagebuch, das Ressourcen sichtbar macht.</li>



<li>Ein monatliches „Entlastungsritual“: etwas loslassen, das nicht mehr nützlich ist.</li>



<li>Eine Gewohnheit verändern, indem man sie durch eine neue ersetzt – nicht indem man sie bekämpft.</li>
</ul>



<p style="font-size:19px"><strong>Nutzen Sie gerne diese Fragen, um Ihre Vorsätze klarer, stimmiger und nachhaltiger zu gestalten:</strong></p>



<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Kontext klären</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In welchem Lebensbereich entsteht dieser Vorsatz?</li>



<li>Welche Situation oder welches Ereignis hat mich darauf aufmerksam gemacht?</li>



<li>Welche Bedürfnisse stehen dahinter (z. B. Ruhe, Verbindung und Geborgenheit, Struktur, Gesundheit,…)?</li>
</ul>



<p><strong>Systemische Verbindungen erkennen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Personen in meinem Umfeld sind von meinem Vorsatz direkt oder indirekt betroffen?</li>



<li>Wie könnten sie auf meine Veränderung reagieren – unterstützend oder überrascht, irritiert,…?</li>



<li>Welche Wechselwirkungen zwischen mir und meinem Umfeld spielen hier eine Rolle?</li>
</ul>



<p><strong>Funktion des bisherigen Verhaltens verstehen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welchen „guten Grund“ hatte mein früheres Verhalten?<br>(Beispiel: Stressessen als kurzfristige Entlastung, Überarbeitung als Wunsch nach Anerkennung,…)</li>



<li>Was würde passieren, wenn ich dieses Verhalten einfach weglasse?</li>



<li>Was brauche ich als Alternative, damit der Vorsatz realistisch wird?</li>
</ul>



<p><strong>Ziel präzisieren (SMART+)</strong></p>



<p>Formulieren Sie Ihren Vorsatz so, dass er umsetzbar bleibt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spezifisch:</strong> Was genau möchte ich tun?</li>



<li><strong>Messbar:</strong> Woran erkenne ich Fortschritt?</li>



<li><strong>Attraktiv:</strong> Warum ist dieses Ziel mir persönlich wichtig?</li>



<li><strong>Realistisch:</strong> Ist das Ziel in meinem Alltag gut machbar?</li>



<li><strong>Terminiert:</strong> Bis wann und wie oft setze ich es um?</li>



<li><strong>Systemisch ergänzt:</strong> Welche Auswirkungen wird mein Ziel auf meine Beziehungen und Rollen haben?</li>
</ul>



<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Ressourcen aktivieren</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was hat in ähnlichen Situationen früher schon gut funktioniert?</li>



<li>Welche Stärken und Fähigkeiten helfen mir bei diesem Vorsatz?</li>



<li>Wer aus meinem Umfeld kann mich unterstützen – und wie?</li>
</ul>



<p><strong>Kleine Schritte definieren</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist der <em>kleinste</em> mögliche erste Schritt?</li>



<li>Welche Mini-Gewohnheit kann ich täglich oder wöchentlich integrieren?</li>



<li>Wie kann ich mir die Veränderung leicht machen (z. B. Erinnerungen, Routinen, Vorbereitung)?</li>
</ul>



<p><strong>Fortschritt beobachten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie halte ich meine Fortschritte fest (App, Journal, Kalender)?</li>



<li>Woran merke ich, dass mein Vorsatz mir gut tut?</li>



<li>Wie gehe ich mit Rückschlägen um – und was könnte ein hilfreicher Umgang sein?</li>
</ul>



<p><strong>Systemische Reflexion zwischendurch</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Muster haben sich seit Beginn verändert?</li>



<li>Welche Rolle nehme ich heute ein, die vorher vielleicht zu kurz kam?</li>



<li>Welche Beziehung hat sich positiv entwickelt?</li>



<li>Möchte ich den Vorsatz anpassen oder erweitern?</li>



<li></li>
</ul>



<p><strong>Fazit: Vorsätze sind Chancen zur Neuordnung unseres Systems</strong></p>



<p>Vorsätze fürs neue Jahr bieten die Möglichkeit, bewusst Einfluss auf die Dynamiken unseres Lebens zu nehmen und es damit aktiv zu gestalten.<br>Mit einem systemischen Blick werden sie weniger zu einem Akt der Selbstoptimierung und mehr zu einer Einladung, die eigenen Rollen, Bedürfnisse und Beziehungen neu auszurichten und sich dabei auch besser kennenzulernen. Wenn wir erkennen, <em>in welchem System</em> unsere Vorsätze entstehen, und <em>welche Veränderungen sie anstoßen</em>, steigt die Chance, dass sie wirklich nachhaltig wirken – und das neue Jahr nicht nur beginnt, sondern sich auch gut anfühlt.</p>



<p class="has-text-align-center has-medium-font-size"><strong>In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesundes und frohes Jahr 2026!</strong></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Advent mit Kindern &#8211; die Staade Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 19:11:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Advent mit Kindern – die „staade Zeit“ bewusst genießen Wenn die Tage kürzer werden, die ersten Schneeflocken fallen und der Duft von Plätzchen durchs Haus zieht, beginnt sie wieder – die staade Zeit. Der Advent ist für viele Familien die schönste Zeit des Jahres. Und doch: Gerade mit Kindern kann diese besinnliche Adventszeit schnell hektisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Advent mit Kindern – die „staade Zeit“ bewusst genießen</strong></p>



<p>Wenn die Tage kürzer werden, die ersten Schneeflocken fallen und der Duft von Plätzchen durchs Haus zieht, beginnt sie wieder – die <strong>staade Zeit</strong>. Der Advent ist für viele Familien die schönste Zeit des Jahres. Und doch: Gerade <strong>mit Kindern</strong> kann diese besinnliche Adventszeit schnell hektisch werden. Zwischen Schulveranstaltungen, Weihnachtsfeiern und Geschenkejagd bleibt oft wenig Raum für Ruhe und Achtsamkeit.</p>



<p>Dabei steckt im Advent so viel Magie – besonders, wenn man lernt, ihn <strong>bewusst und entschleunigt</strong> zu erleben.</p>





<p><strong>Was „staade Zeit“ wirklich bedeutet</strong></p>



<p>„Staad“ – das ist ein altes bayerisches und österreichisches Wort für „still“. Die <strong>staade Zeit</strong> ist also die <strong>stille Zeit</strong>: eine Phase des Wartens, der Vorfreude und des Ankommens.</p>



<p>Kinder spüren diese besondere Atmosphäre ganz intuitiv. Wenn draußen Lichter leuchten, Kerzen flackern und vertraute Lieder erklingen, fühlen sie: Jetzt ist etwas anders. Jetzt beginnt die Zeit, in der Familie, Wärme und Geborgenheit zählen.</p>



<p>Doch damit Kinder diese Stimmung wirklich erleben können, müssen wir Erwachsenen ihnen und uns selbst <strong>Raum für Ruhe</strong> schenken.</p>



<p><strong>Kleine Rituale für einen besinnlichen Advent mit Kindern</strong></p>



<p><strong>1. Adventssonntage bewusst feiern</strong></p>



<p>Jeden Sonntag eine Kerze am Adventskranz anzünden – das ist mehr als nur Tradition. Es ist ein Moment des Innehaltens. Vielleicht lesen sie gemeinsam in der Familie eine kleine Weihnachtsgeschichte, &nbsp;singen Adventslieder, trinken Tee und essen Weihnachtskekserl dazu. So entsteht Woche für Woche ein Stück „staade Zeit“.</p>



<p><strong>2. Adventskalender mit Herz</strong></p>



<p>Ein Adventskalender muss nicht immer voller Schokolade sein. Warum nicht kleine Botschaften, Aufgaben oder gemeinsame Erlebnisse hineinpacken?<br>Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>„Heute backen wir Plätzchen“</em></li>



<li><em>„Heute basteln wir Sterne fürs Fenster“</em></li>



<li><em>„Heute erzählen wir uns, was wir aneinander besonders mögen“</em></li>



<li><em>„Heute machen wir einen gemeinsamen Spaziergang“</em></li>



<li><em>„Gutschein fürs Schneemannbauen, sobald der Schnee kommt“</em></li>
</ul>



<p>So wird der Adventskalender zu einem echten Familienritual – liebevoll, kreativ und ganz persönlich.</p>



<p><strong>3. Weihnachtsgeschichten und Märchenstunden</strong></p>



<p>Kinder lieben Geschichten – besonders, wenn sie im Kerzenschein erzählt werden. Ob Klassiker wie <em>„Der Nussknacker“</em> oder neue Wintermärchen: Solche Momente schaffen Nähe und lassen uns die Hektik des Alltags vergessen.</p>



<p><strong>4. Zeit statt Zeug schenken</strong></p>



<p>Kinder brauchen keine teuren Geschenke, sondern gemeinsame Erinnerungen. Ein Spaziergang im verschneiten Wald, ein Spieleabend bei Kerzenlicht oder gemeinsames Basteln – das sind Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben.</p>



<p><strong>So gelingt die Entschleunigung in der Adventszeit</strong></p>



<p>Die besinnliche Adventszeit gelingt nicht von selbst – man muss sie sich bewusst schaffen. Hier ein paar Tipps für Familien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Weniger ist mehr:</strong> Lieber wenige, feste Rituale statt ständigen Aktionismus.</li>



<li><strong>Gemeinsam genießen:</strong> Kekserl backen, nicht weil man „muss“, sondern weil es Freude macht.</li>



<li><strong>Freie Tage blocken:</strong> Ein Wochenende ohne Termine ist oft das schönste Geschenk.</li>



<li><strong>Über Wünsche sprechen:</strong> Was bedeutet Advent für jedes Familienmitglied? Welche Rituale möchten alle beibehalten?</li>
</ul>



<p>Wenn wir das Tempo drosseln, spüren Kinder sofort: Jetzt ist Zeit füreinander.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Der <strong>Advent mit Kindern</strong> ist eine Einladung, das Wesentliche zu sehen: Liebe, Nähe und kleine Momente der Freude.<br>Es braucht keine Perfektion, kein makelloses Weihnachtsfoto und keinen übervollen Geschenketisch.</p>



<p>Die <strong>staade Zeit</strong> lebt von leisen Momenten – vom Lachen beim gemeinsamen Backen, vom Flackern der Kerzen und von diesem warmen Gefühl, das sagt: <em>Wir sind beieinander und gehörren zusammen. Und das ist genug.</em></p>



<p>✨ <strong>Tipp für deinen Familienalltag:</strong><br>Zünden Sie jeden Abend eine kleine Kerze an und nennen gemeinsam drei Dinge, für die Sie alle dankbar sind.<br>Eine winzige Routine, welche die Adventszeit in etwas wirklich Besonderes verwandelt und schon mit sehr jungen Kindern gut durchführbar ist.</p>



<p>Ich wünsche Ihnen allen eine staade, besinnliche Zeit und eine friedvolle Zeit mit Ihren Familien!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Systemische Biografiearbeit für Erwachsene und Jugendliche: Die Geschichte der Familie verstehen und Heilung fördern</title>
		<link>https://www.martinawendinger.de/blog/systemische-biografiearbeit-fuer-erwachsene-und-jugendliche-die-geschichte-der-familie-verstehen-und-heilung-foerdern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 18:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Blick in die Familienbiografie in der Systemischen Beratung ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche hilfreich, um einen Blick auf die eigenen Wurzeln zu werfen und mehr Verständnis für die eigene Situation und wenn gewollt Veränderung zu erreichen. Der Weg durch die Jugend hinein ins Erwachsenenalter ist geprägt von Veränderungen, Herausforderungen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Blick in die Familienbiografie in der Systemischen Beratung ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche hilfreich, um einen Blick auf die eigenen Wurzeln zu werfen und mehr Verständnis für die eigene Situation und wenn gewollt Veränderung zu erreichen.</p>



<p>Der Weg durch die Jugend hinein ins Erwachsenenalter ist geprägt von Veränderungen, Herausforderungen und Fragen nach der eigenen Identität. In der Systemischen Therapie und Beratung spielt dabei die Familienbiografie eine wichtige Rolle, um die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen, die unser Verhalten, unsere Gefühle und Reaktionen auf Situationen beeinflussen.</p>



<p><strong>Was genau bedeutet Arbeit mit der Familienbiografie?</strong><br>Die Familienbiografie umfasst die Lebensgeschichte der Familie, ihre Erfahrungen, Werte, Traditionen und auch belastende Ereignisse, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden. Sie erzählt die Geschichte der Eltern, Großeltern und anderer Bezugspersonen und zeigt, wie diese Geschichten das aktuelle Familienleben prägen.</p>



<p><strong>Warum ist die Familienbiografie in der Systemischen Therapie und Beratung so wichtig?</strong><br>Das Verständnis der Familienbiografie hilft, Muster, Verhaltensweisen und Überzeugungen zu erkennen, die sich in unserem Verhalten widerspiegeln. Oft sind Konflikte, Ängste oder Verhaltensauffälligkeiten nicht nur individuelle Themen, sondern auch das Ergebnis familiärer Dynamiken und historischer Erfahrungen.</p>



<p>Die Beschäftigung mit der Familiengeschichte kann Erwachsene wie auch für Jugendliche sehr befreiend sein. Sie lässt erkennen, dass bestimmte Verhaltensweisen oder Gefühle ihren Ursprung in ihrer Herkunft haben, was widerrum das Selbstverständnis stärkt. Das schafft Verständnis für die eigenen Gefühle, die eigenen Verhaltensänderungen und für vorhandene familiäre Muster. Dadurch können eigene Wege gefunden werden, um Konflikte zu lösen, neue Verhaltensweisen zu entwickeln und bisher unbekannte Wege zu gehen.</p>



<p><strong>Wie wird Familienbiografie in der Systemischen Therapie genutzt?</strong><br>In der Praxis kann die Arbeit mit der Familienbiografie auf verschiedene Weisen erfolgen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Erzählungen und Gespräche:</em> Beim Erzählen der eigenen Familiengeschichte und Beantwortung systemischer Fragen werden wichtige Ereignisse, Werte und Überzeugungen reflektiert.</li>



<li><em>Stammbaumarbeit:</em>&nbsp;Das Erstellen eines Familienstammbaums hilft, familiäre Verbindungen und Muster sichtbar zu machen.</li>



<li><em>Symbolische Arbeiten:</em>&nbsp;Manchmal werden Bilder, Gegenstände oder Geschichten genutzt, um Familienmuster zu visualisieren und zu verstehen.</li>



<li><em>Aufarbeitung belastender Ereignisse:</em> Traumatische oder belastende Erfahrungen können gemeinsam bearbeitet werden, um Heilung und Verständnis zu fördern</li>
</ul>



<p>Die Familienbiografie ist ein wertvolles Werkzeug und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des eigenen Lebens. Sie fördert ein tieferes Verständnis für sich selbst und die eigenen Wurzeln, was zu oft zu mehr Klarheit, Akzeptanz und Heilung führen kann.  Damit schafft Biographiearbeit eine wichtige Grundlage für Veränderung für die Neubewertung von belastenden Familiengeschichten und hilft eigene Ressourcen neu zu entdecken, die für die aktuelle Lebenssituation hilfreich sind.</p>



<p>Wenn Sie mehr darüber erfahren möchtest, wie die Arbeit mit Familienbiografien in der Systemischen Therapie aussehen kann, stehe ich Ihnen gern für Fragen oder einer Beratung zur Verfügung!</p>
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			</item>
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		<title>Systemische Einzeltherapie: Glaubenssätze erkennen, aufbrechen und neu gestalten</title>
		<link>https://www.martinawendinger.de/blog/glaubenssaetze-erkennen-aufbrechen-und-neu-gestalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in die Welt der Systemischen Einzeltherapie geben, insbesondere in das Thema Glaubenssätze erkennen– warum sie so mächtig sind, wie sie uns manchmal im Weg stehen und wie wir sie transformieren können. Glaubenssätze erkennen &#8211; was genau ist systemische Einzeltherapie? Die systemische Einzeltherapie ist ein Ansatz, der den Menschen [&#8230;]]]></description>
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<p>Heute möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in die Welt der Systemischen Einzeltherapie geben, insbesondere in das Thema Glaubenssätze erkennen– warum sie so mächtig sind, wie sie uns manchmal im Weg stehen und wie wir sie transformieren können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glaubenssätze erkennen &#8211; was genau ist systemische Einzeltherapie?</h2>



<p>Die systemische Einzeltherapie ist ein Ansatz, der den Menschen im Kontext seiner Beziehungen, Familien und sozialen Umfelder betrachtet. Dabei geht es nicht nur um einzelne Probleme, sondern um die Wechselwirkungen, die Muster, Werte und Glaubenssätze erkennen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen.</p>



<p><strong>Was genau sind Glaubenssätze und warum sind sie so machtvoll?</strong></p>



<p>Unsere inneren Überzeugungen und Werte beeinflussen unser Leben maßgeblich. Oft sind sie uns gar nicht bewusst, doch sie steuern unser Verhalten. Die Systemische Therapie kann helfen, diese Glaubenssätze zu erkennen, zu hinterfragen und gegebenenfalls aufzulösen. Das Ziel ist, alte Denkmuster zu durchbrechen und Raum für neue, positive Überzeugungen zu schaffen.</p>



<p>Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln. Sie entstehen durch Erziehung und durch unsere familiären Vorbilder sowie durch Erfahrungen, Kultur und unsere soziale Umwelt. Oft sind sie unbewusst und wirken wie eine Linse, durch die wir die Welt sehen. Sie beeinflussen, wie wir uns selbst und andere sehen und wie wir unsere Möglichkeiten wahrnehmen und im Alltag umsetzen.</p>



<p>Unsere Glaubensätze steuern unsere Gefühle, unser Verhalten und die Art wie wir unsere Entscheidungen treffen. Ein positiver Glaubenssatz kann uns stärken, während ein limitierender Glaubenssatz uns einschränken und blockieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glaubenssätze erkennen &#8211; In welchen Lebensbereichen können Glaubenssätze hinderlich sein?</h2>



<p><strong>Beziehungen:</strong><br>Limitierende Überzeugungen wie „Ich bin nicht liebenswert“ oder „Alle Männer/Frauen sind unzuverlässig“ können zu Schwierigkeiten in Partnerschaften oder Freundschaften führen. Sie verhindern Nähe, Vertrauen und offene Kommunikation.</p>



<p><strong>Beruf und Karriere:</strong><br>Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich darf keine Fehler machen“ können den beruflichen Erfolg blockieren. Sie hemmen Mut, Innovation und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.</p>



<p><strong>Selbstwert und Selbstvertrauen:</strong><br>Überzeugungen wie „Ich bin nicht klug genug“ oder „Ich schaffe das sowieso nicht“ schränken das Selbstvertrauen ein und verhindern damit, seine eigenen Fähigkeiten voll auszuschöpfen.</p>



<p><strong>Gesundheit und Wohlbefinden:</strong><br>Glaubenssätze wie „Ich bin es nicht wert, mich um mich selbst zu kümmern“ können dazu führen, dass eigene Bedürfnisse vernachlässigt werden und man sich selbst vernachlässigt und sozial ausgrenzt.</p>



<p><strong>Lebensgestaltung und Ziele:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Zu glauben „Das ist sowieso unmöglich“ oder „Ich bin zu alt, um noch etwas zu verändern“, kann einem davon abhalten, neue Ziele zu verfolgen oder Veränderungen anzugehen.</p>



<p><strong>Wie werden Glaubenssätze in der Systemischen Therapie aufgebrochen und neu formuliert?</strong></p>



<p>In der systemischen Einzeltherapie arbeiten wir gemeinsam daran, diese limitierenden Überzeugungen zu erkennen. Wir hinterfragen, woher sie kommen, ob sie noch hilfreich sind und wie sie Ihren Alltag bis heute beeinflussen. Die systemische Therapie bietet hierfür verschiedene Ansätze und Methoden, um deine Glaubenssätze zu identifizieren und zu verändern.</p>



<p>Im ersten Schritt geht es um das <strong>Bewusstmachen und das Erkennen der bestehenden Glaubenssätze.</strong> Oft sind sie unbewusst und wirken im Hintergrund. Diese Überzeugungen gilt es zu identifizieren, in dem gemeinsam die Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster betrachtet und offen gemacht werden.</p>



<p>Nachdem wir die Glaubenssätze erkannt haben, <strong>hinterfragen und reflektieren</strong> wir, woher sie kommen und ob sie uns noch hilfreich sind. Wir schauen uns an, durch welche Erfahrungen, Familienmuster oder kulturellen Einflüsse sie unser Handeln geprägt haben. Oft sind diese Überzeugungen aus früheren Situationen entstanden, die heute nicht mehr relevant sind.</p>



<p>Im nächsten Schritt werden <strong>Neue Perspektiven entwickelt: </strong>In der systemischen Arbeit versuchen wir, alternative Sichtweisen zu entwickeln. Das kann durch Gespräche, Fragen oder auch durch das Einbeziehen von Familien- oder Beziehungskontexten geschehen. Ziel ist es, die Glaubenssätze aus einem neuen Blickwinkel zu sehen und ihre Gültigkeit zu hinterfragen.</p>



<p><strong>Neu formulieren und verinnerlichen:</strong> sind die limitierende Glaubenssätze erkannt, werden gemeinsam neue, positive Formulierungen, die überzeugen, gefunden. Diese werden so gestaltet, dass sie zu einem passen und stärken. Durch wiederholtes Verinnerlichen, z.B. durch Affirmationen oder Visualisierungen, werden diese neuen Glaubenssätze in deinem Bewusstsein verankert.</p>



<p><strong>Veränderung durch Beziehung und Kontext:</strong>&nbsp;Die systemische Therapie nutzt die Kraft der Beziehungen und des sozialen Umfelds. Durch das Verständnis der eigenen Familien- und Beziehungsdynamiken und das Auflösen eigener alter Muster, können sich neue, unterstützende Überzeugungen in einem selbst und im sozialen Umfeld verankern.</p>



<p>Somit kann Schritt für Schritt mehr Freiheit, Selbstvertrauen und innere Balance erreicht werden.</p>



<p>Glaubenssätze sind mächtige innere Überzeugungen, die unser Leben in vielerlei Hinsicht prägen. Sie können uns in Beziehungen, Beruf, Selbstwert und Lebensgestaltung einschränken. Doch durch bewusste Arbeit in der systemischen Einzeltherapie können diese Muster erkannt, aufgebrochen und durch positive, unterstützende Überzeugungen ersetzt werden.</p>



<p>Wenn Sie das Gefühl haben, dass alte Glaubenssätze Sie blockieren, und Sie sich Unterstützung bei diesem Prozess wünschen, bin ich gerne für Sie da.</p>
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		<title>Neues Schuljahr, neue Klasse – Rückhalt statt Stress: Systemische Beratung und Neue Autorität als Familienhilfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 18:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Autorität]]></category>
		<category><![CDATA[neues Schuljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Schulstart]]></category>
		<category><![CDATA[Systemische Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können Familien mithilfe systemischer Beratung und der Neuen Autorität nach Haim Omer den Übergang erleichtern Der Beginn eines neuen Schuljahres ist für Kinder, Jugendliche und Eltern eine spannende Zeit voller Erwartungen, aber auch Herausforderungen. Neue Klassen, unbekannte Lehrer, neue Unterrichtsfächer, veränderte Routinen und vieles mehr können Unsicherheiten, Stress und Ängste auslösen. Doch wie kann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie können Familien mithilfe systemischer Beratung und der Neuen Autorität nach Haim Omer den Übergang erleichtern</strong></p>



<p>Der Beginn eines neuen Schuljahres ist für Kinder, Jugendliche und Eltern eine spannende Zeit voller Erwartungen, aber auch Herausforderungen. Neue Klassen, unbekannte Lehrer, neue Unterrichtsfächer, veränderte Routinen und vieles mehr können Unsicherheiten, Stress und Ängste auslösen. Doch wie kann systemische Beratung in Kombination mit den Prinzipien der Neuen Autorität nach Haim Omer dabei helfen, diesen Übergang positiv zu gestalten, die Familie unterstützen, ihr einen haltgebenden Rahmen zu sichern und sie zu stärken?</p>



<p><strong>Wie kann systemische Beratung beim Schulstart behilflich sein?</strong></p>



<p>Systemische Beratung betrachtet Menschen immer im Kontext ihrer Beziehungen, Familien, Freundschaften und sozialen Umfelder. Sie zielt darauf ab, Muster, Sichtweisen und Dynamiken zu erkennen, die das Denken und Verhalten beeinflussen. Hier ein paar Beispiele, wie Systemische Beratung den Start ins neue Schuljahr und unterstützen kann:</p>



<p><strong>Ängste und Unsicherheiten erkennen und verstehen</strong></p>



<p>Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich vor dem Schulstart unsicher oder ängstlich. Vor allem, wenn sie in eine neue Klasse kommen, ihnen alte und bekannte Freunde fehlen und neue Lehrer:innen den Unterricht begleiten. In der Beratung werden diese Gefühle ernst genommen und gemeinsam betrachtet: Woher kommen sie? Welche Gedanken und Überzeugungen spielen eine Rolle? Eine wertfreie Betrachtung der entstandenen Gefühle und die Anerkennung, dass sie da sein dürfen, schafft Vertrauen, Verständnis und sorgt für Entlastung.</p>



<p><strong>Durch Systemische Beratung Routinen und Strukturen gemeinsam entwickeln</strong></p>



<p>Der Übergang von den Ferien in den Schulalltag erfordert oft eine Umstellung der Tagesabläufe. Dabei kann Systemische Beratung helfen eine klare Kommunikation zu schaffen und gemeinsame verständlich formulierte Regeln zu entwickeln. Dies führt zu mehr Sicherheit und Halt und hilft Stress zu reduzieren und den Schulstart gelassener zu erleben.</p>



<p><strong>Systemische Beratung hält Beziehungsdynamiken im Blick</strong></p>



<p>Der Schulstart ist auch eine Zeit, in der sich Freundschaften neu finden und sich entwickeln, sich verstärken oder verändern. In der Systemischen Beratung wird geschaut, wie die Beziehungen im Umfeld des Kindes oder Jugendlichen zueinander funktionieren. Gibt es Konflikte oder Unsicherheiten in Freundschaften? Wie kann das Selbstvertrauen gestärkt werden? Oft helfen schon kleine Veränderungen im Beziehungsumfeld und im Miteinander, um das Wohlbefinden zu verbessern und das eigene Selbstvertrauen wieder zu finden.</p>



<p><strong>Die Eltern-Kind-Kommunikation stärken</strong></p>



<p>Eltern spielen eine entscheidende Rolle beim Übergang in das neue Schuljahr. Eine offene und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Eltern und Kindern schafft ein unterstützendes Umfeld, in dem sich Kinder sicher fühlen und über ihre Anliegen frei reden können.</p>



<p>In der Beratung können Eltern und Kinder gemeinsam ihre Kommunikationsmuster reflektieren. Dabei wird geschaut, wie Gespräche geführt werden, ob beide Seiten sich verstanden fühlen und wo eventuell Missverständnisse entstehen. Eine offene Kommunikation und ein Dialog der Wertschätzung im Sinne der Prinzipien der Neuen Autorität, bei der die Gefühle der Kinder ernstgenommen werden, stehen im Vordergrund, um eine stabile und respektvolle Verbindung zwischen Eltern und Kindern herzustellen.</p>



<p>Durch gezielte Tipps und Übungen lassen sich entstandene Muster verbessern, sodass ein Dialog entsteht, der auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert. Die in der Systemischen Beratung erworbenen Prinzipien der Neuen Autorität helfen Eltern dabei, eine stabile, respektvolle und vertrauensvolle Verbindung und Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen und zu fördern. Dies ermöglicht Sicherheit und baut vorhandene Ängste ab.</p>



<p>Wenn Eltern aktiv zuhören, Fragen stellen und die Gefühle ihrer Kinder ernst nehmen, fördert das das Vertrauen und die Bereitschaft, offen über Sorgen, Wünsche oder Ängste zu sprechen. Diese Wertschätzung ist besonders wichtig, um Unsicherheiten rund um den Schulstart abzubauen und gemeinsam Lösungen zu finden. Eine gestärkte Eltern-Kind-Kommunikation trägt dazu bei, dass Kinder sich in ihrem Alltag sicher und unterstützt fühlen, was den Übergang ins neue Schuljahr deutlich erleichtert.</p>



<p><strong>Ressourcen, Stärken und die Familie als Unterstützungssystem aktivieren</strong></p>



<p>Jede Person bringt individuelle Stärken mit. In der systemischen Beratung werden diese Ressourcen sichtbar gemacht und genutzt, um Herausforderungen zu meistern. Das stärkt das Selbstvertrauen und fördert eine positive Einstellung zum Schulstart.</p>



<p>Der Schulbeginn ist eine Phase des Wandels, die Unsicherheiten mit sich bringen kann. Systemische Beratung bietet einen Raum, um diese Veränderungen bewusst zu gestalten, Ängste abzubauen und positive Perspektiven zu entwickeln. Sie unterstützt dabei, den Übergang als Chance für persönliches Wachstum zu sehen und den Schulstart mit Zuversicht anzugehen.</p>



<p>Die Familie kann eine zentrale Rolle dabei spielen, den Schulstart zu erleichtern. Durch gemeinsame Rituale, offene Gespräche und gegenseitige Unterstützung wird ein Umfeld geschaffen, in dem sich Kinder sicher und geborgen fühlen. Die Beratung kann Familien dabei begleiten, diese Ressourcen zu aktivieren und eine unterstützende Atmosphäre zu schaffen. Dabei kann die Kombination aus Systemischer Beratung und den Prinzipien der Neuen Autorität für Eltern ein haltgebender Ansatz und eine</p>



<p>Wenn Sie oder Ihr Kind Unterstützung beim Start ins neue Schuljahr suchen, stehe ich gerne für ein Kennenlernen und Erstgespräch bereit. Gemeinsam können wir Wege finden, den Übergang leichter und angenehmer zu gestalten!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn Fragen verletzen – über gesellschaftliche Erwartungen, Kinderwunsch und die Realität vieler Familien</title>
		<link>https://www.martinawendinger.de/blog/gesellschaftliche-erwartungen-kinderwunsch-und-die-realitaet-vieler-familien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 14:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesellschaftliche Erwartungen begleiten uns ein Leben lang – mal laut, mal leise, aber immer präsent. Sie betreffen Frauen und Männer, Kinder, Jugendliche, Paare – und sie prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Besonders deutlich wird dieser Erwartungsdruck, wenn es um das Thema Familienplanung geht. Gesellschaftliche Erwartungen &#8211; oder &#8222;Na, wann kommt denn das zweite Kind?&#8220; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gesellschaftliche Erwartungen</strong> begleiten uns ein Leben lang – mal laut, mal leise, aber immer präsent. Sie betreffen Frauen und Männer, Kinder, Jugendliche, Paare – und sie prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Besonders deutlich wird dieser Erwartungsdruck, wenn es um das Thema Familienplanung geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesellschaftliche Erwartungen &#8211; oder &#8222;Na, wann kommt denn das zweite Kind?&#8220;</h2>



<p>Diese Frage haben viele Elternpaare schon gehört. Und viele Frauen, insbesondere ab Mitte 30, kennen die drängenden Nachfragen im Freundeskreis, wie auch in den Familien, nach dem ersten Kind nur allzu gut: <em>„Willst du nicht langsam Mutter werden?“</em> Oder: <em>„Wird es nicht langsam Zeit?“</em> Doch was, wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht? Was, wenn sich jemand bewusst gegen Kinder entscheidet? Oder wenn das erste Kind bereits da ist – aber kein weiteres kommen kann, aus welchen Gründen auch immer?</p>



<p>Solche Fragen wirken auf den ersten Blick harmlos – sie sind tief in unserer gesellschaftlichen Norm verankert. Doch sie können tief treffen. Sie können schmerzen, verunsichern und alte Wunden aufreißen. Denn hinter jeder vermeintlich belanglosen Bemerkung steckt die implizite Annahme: Eine Frau wird erst mit Kind zur „<em>richtigen Frau“</em>. Und ein Paar wird erst mit mindestens zwei Kindern zur „<em>richtigen</em> <em>Familie</em>“.</p>



<p>Doch ist das wirklich so?</p>



<p><strong>&#8222;Zwei Kinder sind normal. Eines passt nicht und mehr als zwei ist auch zu viel.&#8220;</strong></p>



<p>Ein Satz, den ich vor Kurzem in einem Gespräch zwischen zwei Müttern hörte. Die beiden schienen sich schon länger zu kennen. Sie unterhielten sich offen und vertraut über Kinder, den Alltag und schließlich auch über das Thema Familienplanung. Die Eine, selbst Mutter einer fünfjährigen Tochter, sagte mit einem leicht ironischen Unterton: <strong>„Zwei Kinder sind normal. Eines passt nicht und mehr als zwei ist auch zu viel.“ &nbsp;</strong>Sie schüttelte dabei den Kopf, nicht zustimmend, sondern eher entnervt. Sie war, geschätzte 44 Jahre alt und bekommt, wie sie erzählte, immer noch regelmäßig die Frage zu hören: <em>„Und? Wann kommt denn endlich das Zweite?“</em></p>



<p>Die andere Mutter antwortete daraufhin leise und ein wenig nachdenklich:<br><strong>„</strong><strong>Bei uns war’s genauso.</strong><strong> </strong><strong>Wir haben ein Kind. Nicht, weil wir</strong><strong> </strong>bewusst ein Einzelkind wollten – im Gegenteil, ich habe mir immer eine große Familie gewünscht. Doch das Leben ist nicht immer planbar. Und obwohl unser Familienleben voller Liebe, Lachen und Herausforderungen ist, bleiben diese Fragen nicht aus – von Familie, Nachbarn, Kollegen und sogar im Freundeskreis.</p>



<p><em>„Ihr solltet euch beeilen, sonst ist der Altersunterschied zu groß.“</em><br><em>„Wollt ihr denn kein Geschwisterchen mehr?“</em><br><em>„Ein Kind ist doch einsam.“</em></p>



<p>Solche Aussagen treffen – selbst, wenn sie gut gemeint sind. Denn sie stellen das eigene Muttersein infrage. Sie lassen einen zweifeln: Bin ich nicht „genug“ als Mutter? Als Frau? Als Ehepartnerin? Sie sprechen einem die Entscheidungshoheit ab, als läge die Familienplanung vollständig in unserer Hand.</p>



<p><strong>Hinter jeder Familie steckt eine eigene Geschichte.</strong><br>Manche Paare entscheiden sich bewusst gegen Kinder. Andere kämpfen verzweifelt mit unerfülltem Kinderwunsch. Manche haben ein Kind – nicht, weil sie es so geplant haben, sondern weil es das war, was ihnen möglich war. Und jede dieser Geschichten verdient Respekt und Anerkennung. Denn Familie ist mehr als ein Schema aus Vater, Mutter, Tochter, Sohn. Familie ist unter anderem ein Gefühl, eine Entscheidung, eine Verbindung, eine lebenslange Verantwortung.</p>



<p>Besonders in ländlichen Regionen sind die traditionellen Vorstellungen von Familie noch tief verwurzelt. Dort, wo das Idealbild von Vater, Mutter, zwei Kindern noch sehr präsent ist, geraten Abweichungen schneller in den Blick. Doch genau hier liegt auch die Chance: Im Umdenken. Im Zuhören. Im sensibler werden.</p>



<p><strong>Ein kleiner Perspektivwechsel mit großer Wirkung.</strong><br>Vielleicht sollten wir uns öfter fragen, bevor wir fragen: <em>Was könnte meine Frage in meinem Gegenüber auslösen?</em> Könnte ich mit meiner gut gemeinten Neugier ungewollt verletzen? Ein kurzer Moment der Selbstreflexion kann helfen, empathischer zu sein und Raum für offene, ehrliche und respektvolle Begegnungen zu schaffen.</p>



<p>Denn letztlich geht es um mehr als nur um wieviel Kinder oder gar keine Kinder. Es geht um Wertschätzung und um die Anerkennung für individuelle Lebenswege und es geht auch darum, gesellschaftliche Erwartungen nicht über das persönliche Glück zu stellen.</p>



<p>Sie haben Fragen oder Anregungen zu diesem Blogartikel? Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf: <a href="https://www.martinawendinger.de/kontakt/" data-type="page" data-id="2148">zum Kontaktformular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfe! Alles noch normal oder schon mediensüchtig?</title>
		<link>https://www.martinawendinger.de/blog/hilfe-alles-noch-normal-oder-schon-mediensuechtig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 10:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Der 14-jährige Leo spielt täglich mehrere Stunden online-Videospiele. Er vernachlässigt seine sozialen Kontakte, geht nicht mehr in den Fußball und auch seine Schulnoten verschlechtern sich seit einiger Zeit. Alle Bemühungen der Eltern, ihn für gemeinsame Familienaktionen zu begeistern scheitern. Wo ist die Grenze? Wie können Eltern diese frühzeitig erkennen und darauf reagieren? Jungens sind häufiger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der 14-jährige Leo spielt täglich mehrere Stunden online-Videospiele. Er vernachlässigt seine sozialen Kontakte, geht nicht mehr in den Fußball und auch seine Schulnoten verschlechtern sich seit einiger Zeit. Alle Bemühungen der Eltern, ihn für gemeinsame Familienaktionen zu begeistern scheitern. Wo ist die Grenze? Wie können Eltern diese frühzeitig erkennen und darauf reagieren?</p>



<p>Jungens sind häufiger von dem Online- Spiel verfallen, hingegen verbringen Mädchen mehr Zeit mit social media vom Bildschirm.</p>



<p>Kennen Sie das? Machen Sie sich Sorgen, ob das Verhalten Ihres Kindes bezüglich Medienkonsum noch „normal“ ist?</p>



<p>Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Kind bezüglich Häufigkeit, Beginn, Beendigung und Dauer des Medienkonsums die Kontrolle verloren hat und dass das Spiel oder social media wichtiger als alle anderen Alltagsaktivitäten geworden sind? Macht sich Ihr Kind keine Gedanken über die möglichen Konsequenzen einer Grenzüberschreitung bezüglich seines Verhaltens und der Regeln, die Sie aufgestellt haben?</p>



<p>Es wird empfohlen, dass Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren eine eingeschränkte Mediennutzung von maximal 1-2 Stunden täglich und nur bis 21 :00 Uhr zur Verfügung haben. Vgl. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin et al. (2023)</p>



<p>Eltern und ältere Geschwister müssen sich bewusst sein, dass sie sich immer in einer Vorbildhaltung befinden. Zudem ist es hilfreich, feste Regeln zu Nutzung der Medien gemeinsam zu vereinbaren und schriftlich festzuhalten. Diese werden von allen Familienmitgliedern unterschrieben und durchgesetzt. Solche Regeln können sich auf den Zeitraum und die Örtlichkeit der Nutzung beziehen, wie zum Beispiel, kein Handy beim Esstisch oder / und keine Bildschirmzeit im Schlafzimmer…</p>



<p>Im Alltagsleben ist es für Familien häufig anstrengend und schwierig die vereinbarten Regeln zu überprüfen und durchzusetzen. Wichtig ist es, mit dem Kind in Beziehung zu bleiben, Präsenz und Interesse zu zeigen für die Vorlieben und Bildschirmaktivitäten des Kindes und das Medium nicht zur Belohnung oder zur Bestrafung einzusetzen. Wenn Sie Unterstützung und/ oder Beratung benötigen, können Sie sich gerne bei mir melden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mobbing kann jeden treffen</title>
		<link>https://www.martinawendinger.de/blog/mobbing-kann-jeden-treffen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mutter einer 9-Jährigen Tochter, die Mobbing ausgesetzt war, berichtet: „Es gab da zur gleichen Zeit verschiedene Vorfälle. In der Klasse waren es hauptsächlich die Jungs, die unserer Tochter das Pausenbrot weggenommen haben, damit gespielt und sich darüber lustig gemacht haben. Dazu wurde ihr gesagt, dass sie zum Glück Stirnfransen hat, damit man nicht ihr [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading"><em>Die Mutter einer 9-Jährigen Tochter, die Mobbing ausgesetzt war, berichtet:</em></h2>



<p>„Es gab da zur gleichen Zeit verschiedene Vorfälle. In der Klasse waren es hauptsächlich die Jungs, die unserer Tochter das Pausenbrot weggenommen haben, damit gespielt und sich darüber lustig gemacht haben. Dazu wurde ihr gesagt, dass sie zum Glück Stirnfransen hat, damit man nicht ihr ganzes Gesicht sehen muss. Da gab`s einige so „kleine“ gemeine Vorfälle. Unsere Tochter hat darauf dann selbst rebellisch reagiert und sich unter der Stunde der Lehrerin widersetzt, sodass sie zur Strafe bei der Direktorin Pinnadeln sortieren musste. Sie hat dann auch noch im Unterricht die digitale Tafel ausgeschaltet. Sie wollte damit erreichen, dass die Jungs sie cool finden und sie somit ihre Ruhe hat. Die „eigentlichen“ Freundinnen von meiner Tochter haben sich mit den Jungs verbündet und dann auf dem Boden im Schulhof in sehr groß geschrieben „Ein Mann macht Pipi auf …“ und noch schön dazu gezeichnet. Andere Kinder haben das der Direktorin gemeldet. Daraufhin wurden die Kinder in die Direktion zitiert, wurden befragt, mussten sich entschuldigen und das Geschmiere wegputzen. Die Eltern der Kinder wurden nicht informiert und auch sonst gab es keine Aufarbeitung. Wir fühlten uns allein gelassen.“</p>



<p>Betroffene Eltern bleiben mit einem Gefühl von Hilflosigkeit, Angst und Sorge um ihr Kind, mit Machtlosigkeit, Wut, Ärger und auch Traurigkeit zurück. Gespräche mit der Schule ändern oftmals nicht viel, oder verschlechtern im schlimmsten Fall die Situation für das eigene Kind. Oftmals sind Lehrpersonen in ihrem Auftrag überlastet und haben keine Ressourcen, um soziale Aufarbeitung von anliegenden Themen adäquat aufzuarbeiten.</p>



<p>Was also tun? Wie kann ich mein Kind unterstützen? Ich muss es jeden Tag wieder in der Schule schicken, wohlwissend, dass es ihm dort nicht gut geht, dass ihm möglicherweise wieder neue Anfeindungen drohen. Damit geht es einem als Elternteil nicht gut und Verunsicherung und Hilflosigkeit können sich ausbreiten.</p>



<p>Gespräche mit der Klassenleitung, der Schulsozialarbeiter:in, der Schulpsycholog:in und der Schulleitung können zur Aufklärung beitragen. Ihr Kind muss sich in der Schule sicher fühlen.</p>



<p><strong>Was also kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind gemobbt wird?</strong></p>



<p>Wichtig ist es mit dem Kind in Kontakt zu bleiben, genau hinzuhören und das Kind und seine Erzählungen ernst zu nehmen. Versuchen Sie herauszufinden, welche Situationen und Vorfälle es gab. Wann genau und wie oft kommen Übergriffe vor und von wem? Gibt es andere Kinder, denen es gleich ergeht, oder die zuschauen?</p>



<p>Lohnend ist es, eventuelle Verbündete in der Schule, mit denen sich ihr Kind gut versteht, zu finden. Vielleicht können diese Ihrem Kind eine Unterstützung werden. Gibt es Kinder, mit dem sich ihr Kind den Schulweg teilen kann? Signalisieren Sie Ihrem Kind auf jedem Fall, dass es nicht allein gelassen wird in seiner Situation und dass Sie sich daran beteiligen die Vorfälle aufzuklären.</p>



<p>Erwarten Sie von Ihrem Kind keine Dinge, die es nicht erfüllen kann, wie zum Beispiel sich zu wehren oder der Lehrperson alles zu erzählen. Wenn Sie und Ihr Kind Unterstützung und Beratung brauchen, kontaktieren Sie mich gerne auch für kurzfristig vereinbarte Terminmöglichkeiten.</p>
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		<title>Das Pony muss in den Stall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martina Wendinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 10:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein 5 Jahre altes Mädchen erzählt: Meine Mama holt mich jeden Tag nach der Arbeit von der Kita ab und dann gehen wir nach Hause. Ich darf ihr helfen, beim Aufräumen, beim Wäschewaschen, beim Staubsaugen und beim Kochen. &#160;Nach dem Essen spielen wir zusammen. Ich möchte alles gut machen, meiner Mama und meinem Papa gefallen [&#8230;]]]></description>
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<p><em>Ein 5 Jahre altes Mädchen erzählt:</em></p>



<p>Meine Mama holt mich jeden Tag nach der Arbeit von der Kita ab und dann gehen wir nach Hause. Ich darf ihr helfen, beim Aufräumen, beim Wäschewaschen, beim Staubsaugen und beim Kochen. &nbsp;Nach dem Essen spielen wir zusammen. Ich möchte alles gut machen, meiner Mama und meinem Papa gefallen und sie glücklich machen. Kurz bevor ich ins Bett muss, kommt auch Papa von der Arbeit. Er ist müde und geht in seinen Hobbyraum. Mama schickt mich ins Bad zum Zähneputzen. Ich gehe nicht. Ich möchte noch spielen. Ich höre, wie Mama mir schreit, ganz oft. Dann kommt sie doch ins Zimmer und fordert mich auf, SOFORT ins Bad gehen. Ich möchte nur noch kurz spielen, nur noch das eine Pony in den Stall galoppieren. Oje, jetzt tobt sie. Ich habe übertrieben. Und Papa kommt jetzt auch ganz wütend aus seinem Hobbyraum. Er schimpft mit mir und schreit mich an, dass ich der Mama gehorchen muss. Und jetzt schreit auch noch die Mama mit dem Papa. Ich fühle mich schlecht. Ich weine. Ich habe Angst. Meine Mama und mein Papa streiten sich wegen mir und ich bin schuld, weil ich nicht sofort auf Mama gehört habe.</p>



<p>Was ist passiert? Wie können im Familienalltag vermeintlich harmlose Situationen zu Kampfschauplätzen werden?</p>



<p>Die Mutter war belastet mit ihrer Arbeit, der Erziehung, dem ganzen Familienmanagement und der Terminplanung für morgen. Sie war müde und hat sich auf den ruhigen Abend mit ihrem Mann gefreut. Der Vater kommt von einem langen Arbeitstag nach Hause und braucht eine kurze Pause für sich. Er bekommt den Streit zwischen seiner Frau und seinem Kind mit und muss jetzt eingreifen, seiner Frau zur Hilfe eilen, ihr zeigen, dass sie nicht allein ist mit der Kindererziehung. Die Mutter hätte sich jedoch Unterstützung in einer anderen Form gewünscht. Die Situation eskaliert.</p>



<p>Werden Paare zu Eltern, müssen sie immer wieder neue Herausforderungen meistern, sich auf kommende Situationen einstellen. Jedes Elternteil hat von Beginn an seine innersten Vorstellungen davon, was ihm wichtig ist in der Erziehung, in der Haltung und was es seinem Kind mit auf dem Weg geben möchte.</p>



<p>Dabei bringt jedes Elternteil aus seiner Herkunftsfamilie eigene Erfahrungen, seine eigenen Werte und Glaubenssätze mit. Diese Unterschiede können wiederkehrend zu Konflikten führen und zu einer unüberwindbaren Hürde für den Erziehungsalltag werden. Nicht zu vergessen, dass mitten im Konflikt meist das Kind steht mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, die man so vielleicht nicht erwartet.</p>



<p>Es macht wenig Sinn im Streit eine Lösung zu finden. Vielmehr ist jedem daran gelegen, zu warten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben und dann zu versuchen den Blick des Partners, der Partnerin einzunehmen, um Verständnis für sein Gegenüber zu entwickeln. Bleiben Sie bei „Ich“-Botschaften und vermitteln Sie, was Ihnen wichtig ist und wie Sie sich fühlen. Nur so kann Ihr Partner/ Ihre Partnerin Sie verstehen.</p>



<p>Suchen Sie Hilfe in Erziehungsfragen? Wünschen Sie sich Zeit und Raum, in dem Sie Ihre Haltung, Ihre Werte und Glaubenssätze neu erkennen, mit ihnen arbeiten und in ihren Alltag integrieren?</p>



<p>Möchten Sie sich wieder mehr als Einheit verstehen und Ideen entwickeln, wie man auch unterschiedliche Erziehungsstile, denn die dürfen und sollen sein, in ein harmonisches Familienleben integriert?</p>



<p>Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf, ich freue mich Sie begleiten auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.</p>
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